Carlo Giuliani – ermordet von der italienischen Polizei

Genua. Es passiert im Jahre 2001 bei den Protesten gegen den G8-Gipfel: Carlo Giuliani wird von einem italienischen Cop aus dem Auto heraus erschossen.

Nachdem Carlo bereits mit einem Kopfschuss erschossen auf dem Boden liegt, fährt das Polizeiauto, in dem der Todesschütze sitzt, noch zwei mal über den schwerverletzten Demonstranten.

Später beruft sich der Cop, der Carlo Giuliani erschossen hat, bei der Gerichtsverhandlung auf Notwehr, da Carlo vorgehabt haben soll, einen Feuerlöscher durch das zerstörte Heckfenster des Polizeiautos zu werfen.

Der Mörder von Carlo wird im Jahre 2003 von einer italienischen Richterin freigesprochen, da ein ballistisches Verfahren ergeben haben soll, dass die Kugel die Carlo getötet haben soll, nur in die Luft gefeuert wurde, an einem Stein abprallte und danach Carlo Giuliani am Kopf getroffen haben soll.

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